Erste Schritte mit Scribus

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Leonardo55
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Erste Schritte mit Scribus

Beitragvon Leonardo55 » Mo 11. Jun 2018, 23:07

Hallo Anke, einen schönen guten Morgen (da wirst Du wohl meine Nachricht erst lesen können...),
Danke für Deine prompte Antwort.
Was habe ich wohl bei meiner ersten langen Nachricht falsch gemacht, dass sie nicht angekommen ist. Zum Glück erstelle ich jeweils von allen Emails eine Kopie in separater Datei.
Nachfolgend also die besagte Nachricht in kopierter Originalfassung – hoffentlich klappt es diesmal.


Hallo, liebes Scribus-Forum-Team, guten Tag,
nach dem Hinweis eines Freundes konnte ich Eure sehr ansprechende DTP-Software (Scribus 1.4.7) auf meinen Mac OS X Yosemite 10.10.5 herunterladen und habe mich mit diesem System bezüglich Einfügen und Formatieren von Fotos und Text gut vertraut machen können – eine Freude damit zu arbeiten. Ich habe vor bei Blurb ein fertiggestelltes Buchprojekt in Auftrag zu geben – wegen seiner Größe in 2 Bände aufgeteilt. Doch alleine der 1.Band (25x20 cm) müsste etwa 130 bis150 Seiten enthalten (davon ca. 40 Seiten zweispaltigen Text sowie ca. 110 Bildseiten, teilweise in dreispaltigem Layout).
Im offiziellen Handbuch „Scribus 1.5 kompakt“ von Holger Reibold finde ich den Hinweis, dass man beim Editieren in Scribus nicht mehr als 20-30 Seiten Text in Textrahmen bearbeiten sollte, um das System nicht zu überfordern. Diesbezüglich habe ich selber auch schon Abstürze im System gehabt. Der Autor des Buches empfiehlt hierbei, mit sogenannten „Musterseiten“ zu arbeiten, also: „Seite“ => „In Musterseite umwandeln“. Das funktioniert auch gut, nachdem ich zuvor aus meinen Winword- Dateien (Office for Mac 2011) die Inhalte als *.txt Dateien einfügen und Formatieren konnte. Holger Reibold empfiehlt auch weiter, dass es gerade bei größeren Projekten sinnvoll sei eine Datei zu erstellen, die alle Musterseiten enthält; er erläutert aber leider nicht das Vorgehen, um all diese Musterseiten zu einem kompakten Buchblock zusammen zu fügen. Durch allerhand Probieren fand ich einen Weg zum Importieren bereits vorhandener Musterseiten: „Datei“ => “Importieren“ => „Text anfügen“. Somit konnte ich auch die entsprechenden Musterseiten problemlos an eine bereits bestehende Text-Datei im Dokumentenfenster des Scribus anfügen, aber: was man da nach meinem regulären Text des Buchprojekts sah, war ein ganz anderer Text – sah für mich als Neuling nach einer Programmierer-Schrift aus (HTML?).
Könntet Ihr mir bitte eine Anleitung geben, damit ich aus verschiedenen Dokumenten mit Musterseiten von jeweils ca. 12 bis 18 Seiten eine Art einwandfreie Gesamtdatei als Buchblock herstellen kann?
Es drängt sich mir noch eine weitere Frage auf: Der 1.Band dieses Buchprojekts wird als Buchblock-Datei voraussichtlich eine Gesamtgröße zwischen mindestens 150 und 180 MB haben (trotz Bildern in JPEG). Könnte es zum Beispiel bei der Druckvorstufenüberprüfung oder beim Konvertieren in eine PDF-Datei wie auch bei PDF-Export passieren, dass das System bei dieser Dateigröße überlastet ist, den Dienst verweigert? Vielleicht bin ich da aber zu übervorsichtig...

Sorry, diese Nachricht ist notgedrungener Weise ziemlich lang geworden.

Ganz herzlichen Dank Eure fachliche Unterstützung

Leonardo55

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Re: Netiquette des Forums

Beitragvon Lehrerin » Di 12. Jun 2018, 07:00

Hallo Leonardo,

wenn dein Text im richtigen Forum "Erste Hilfe" erscheint, bekommst du auch Antworten. Mit Netiquette des Forums hat er nichts zu tun.

Gruß
Lehrerin

Moderation: Ja, gute Idee! Ich beide Beiträge in der "Erste Hilfe" verschoben (a.l.e)
Ein Hobby ist eine Plackerei, auf die man sich für Geld nie einlassen würde. :pluseins:

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Re: Erste Schritte mit Scribus

Beitragvon utnik » Di 12. Jun 2018, 13:12

hallo leonardo

Leonardo55 hat geschrieben:Im offiziellen Handbuch „Scribus 1.5 kompakt“ von Holger Reibold…

das ist alles andere als das 'offizielle handbuch'.
als das rauskam, gab es eine sehr frühe entwicklerversion von scribus 1.5. (zur zeit kann 'scribus 1.6 kompakt' vorbestellt werden…)

…finde ich den Hinweis, dass man beim Editieren in Scribus nicht mehr als 20-30 Seiten Text in Textrahmen bearbeiten sollte, um das System nicht zu überfordern.

es reicht in den meisten fällen, die verkettung der textrahmen kapitelweise zu unterbrechen. ein aufteilen in mehrere dateien sollte nur bei sehr knappen ressourcen (v. a. arbeitsspeicher) nötig sein.

Der Autor des Buches empfiehlt hierbei, mit sogenannten „Musterseiten“ zu arbeiten, also: „Seite“ => „In Musterseite umwandeln“. Das funktioniert auch gut, nachdem ich zuvor aus meinen Winword- Dateien (Office for Mac 2011) die Inhalte als *.txt Dateien einfügen und Formatieren konnte.

ich habe das buch von h. reibold nicht gelesen. aber entweder interpretiert er den umgang mit musterseiten etwas eigenartig, oder du hast da was falsch verstanden. scribus-musterseiten sind (fast) ausschliesslich für unveränderliche inhalte gedacht, also hilfslinien, kopf- und fusszeilen. hintergrundbilder oder -farben… ein veränderliches element, das auf musterseiten gehört sind die seitenzahlen – lies doch mal die musterseiten-einführung im deutschen scribus-wiki


Holger Reibold empfiehlt auch weiter, dass es gerade bei größeren Projekten sinnvoll sei eine Datei zu erstellen, die alle Musterseiten enthält;

betrachte ich eher als unsinn…

Durch allerhand Probieren fand ich einen Weg zum Importieren bereits vorhandener Musterseiten: „Datei“ => “Importieren“ => „Text anfügen“.

damit importierst du keine musterseiten, sondern text.

Der 1.Band dieses Buchprojekts wird als Buchblock-Datei voraussichtlich eine Gesamtgröße zwischen mindestens 150 und 180 MB haben (trotz Bildern in JPEG). Könnte es zum Beispiel bei der Druckvorstufenüberprüfung oder beim Konvertieren in eine PDF-Datei wie auch bei PDF-Export passieren, dass das System bei dieser Dateigröße überlastet ist, den Dienst verweigert? Vielleicht bin ich da aber zu übervorsichtig...

hier kommt es wieder darauf an, wie knapp oder grosszügig dein arbeitsspeicher ausfällt. bei den bildern hilft es, die vorschauqualität nicht zu hoch anzusetzen ('datei' → 'dokument einrichten' → 'werkzeuge' → 'eigenschaften des bildrahmens' → 'vorschau') – diese einstellung verändert nur die darstellungsqualität während der bearbeitung, nicht die der exportierten datei.

gruss
utnik


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